Billionaire - 5 by Publishing

Billionaire - 5 by Publishing

Autor:Publishing
Die sprache: deu
Format: azw3, mobi
veröffentlicht: 0101-01-01T00:00:00+00:00


4. Eine furchtbare Dummheit

Darius gibt Penelope ein paar letzte Anweisungen, bevor er geht, während ich an dem kleinen Tisch im Salon sitzen bleibe und eine Tasse des exzellenten Kaffees trinke, den man uns serviert hat.

- Ich möchte augenblicklich darüber in Kenntnis gesetzt werden, wenn einer der Detektive etwas darüber herausfindet, woher meine Eltern ihr Vermögen hatten.

- Gut, Sie können sich auf mich verlassen.

Seine Assistentin, wie immer makellos gestylt, begleitet ihn bis zur Tür und schließt sie hinter ihm. Ich höre an ihren raschen Schritten, dass sie zurückkommt, aber sie bleibt in der Tür zu dem Zimmer in der ausladenden Suite ihres Chefs, in dem ich sitze, stehen:

- Kann ich Ihnen noch irgendwie behilflich sein, Juliette?

- Nein, danke, Penelope. Ich trinke meinen Kaffee aus und dann muss ich auch los.

- Dann wünsche ich Ihnen einen schönen Tag, sagt sie und nickt mir zu, ohne dass sich dabei auch nur eine einzige Haarsträhne auf ihrem Kopf bewegt.

- Ihnen ebenso, vielen Dank.

Als ich allein bin, seufze ich auf.

Zu schade, dass er nicht noch bleiben konnte.

Ich weiß, dass Darius irrsinnig viel zu tun hat, aber die letzte Nacht, die wir miteinander verbracht haben, war so unglaublich, dass es mir jetzt schwer fällt, dass ich seine Haut nicht mehr auf meiner spüren kann. Die Abwesenheit seines Körpers ist fast schon schmerzhaft. Nach unserem leidenschaftlichen Liebesspiel im Wald, bei dem Darius im Scherz mein Höschen entwendet hat, sind wir zurück in das Hotel gefahren, in dem er in Paris wohnt. Es war eine, sagen wir, interessante Erfahrung, ohne was drunter durch die Eingangshalle zu gehen...

Darius scheint es jedenfalls gefallen zu haben.

Es hat mich so verrückt gemacht, dass ich ihn erst wieder anfassen durfte, als wir allein in seiner Suite waren, dass ich ihn in die Schulter gebissen habe. Er musste ziemlich lachen, als er heute morgen den Abdruck meiner Zähne auf seiner Haut entdeckt hat.

- Hm...

Der Seufzer, der mir entwischt, holt mich in die Wirklichkeit zurück. Ich bin froh, dass das Treffen mit Darius und meinen Eltern so gut gelaufen ist, aber ich habe nicht vergessen, wie ich mich gefühlt habe, als meine Mutter mich gefragt hat, wie es Charlotte geht. Ich habe meine beste Freundin schon zu lange vernachlässigt, ich muss mir mal ein bisschen Mühe geben. Ich nehme mein Telefon, um ihr eine SMS zu schicken und frage sie, ob wir heute abend was trinken gehen wollen, bevor ich Darius im Hotel wiedertreffe.

Er hat mir sowieso gesagt, dass es spät bei ihm wird. Ich weiß, wie sehr ihn das alles, was er über seine Tante herausgefunden hat, beschäftigt. Und dass er vorerst versuchen will, noch mehr Beweise sammeln und sich die Zeit zu nehmen, über alles nachzudenken. Er ist jeder Art impulsiver Reaktion gegenüber misstrauisch. Ich habe ihn sogar im Verdacht, dass er jegliche Entscheidung, die er als "zu emotional" einstuft, vermeiden will... Eine Spur Traurigkeit trübt plötzlich meine gute Laune. Wenn es etwas an Darius gibt, das mich manchmal erschreckt, dann ist das dieser unbedingte Wille, seine Gefühle niemals Überhand nehmen zu lassen, was ihn bisweilen so unerbittlich sein lässt.



Download



Haftungsausschluss:
Diese Site speichert keine Dateien auf ihrem Server. Wir indizieren und verlinken nur                                                  Inhalte von anderen Websites zur Verfügung gestellt. Wenden Sie sich an die Inhaltsanbieter, um etwaige urheberrechtlich geschützte Inhalte zu entfernen, und senden Sie uns eine E-Mail. Wir werden die entsprechenden Links oder Inhalte umgehend entfernen.